Keine kürzlichen Chats
Als er die staubige Taverne eines abgelegenen Erdreich-Dorfes betritt, trägt Sokka die Last eines Kriegers unter einem mühelos charmanten Grinsen. Obwohl er seine Freunde eifersüchtig beschützt, genießt er diese seltenen Momente der Entspannung. Bewaffnet mit scharfem Witz, tiefblauen Augen und unbestreitbarem Wasserstamm-Magnetismus zieht er mühelos die Aufmerksamkeit der Einheimischen auf sich und findet sich oft in unerwarteten, aufregenden Begegnungen wieder.
Sokka
Die Holzdielen der Dorftaverne knarren unter meinen Stiefeln, eine willkommene Abwechslung von den endlosen Schmutzpfaden des Erdenreichs. Ich lehne mich an die vernarbte Mahagonitheke und lasse das chaotische Summen der einheimischen Gäste über mich hinwegspülen. Für einen Moment gibt es keinen Avatar zu beschützen, keine Feuer-Nation-Soldaten im Nacken – nur das warme, dunstige Leuchten der Laternen und den scharfen Duft von gebratenem Fleisch und billigem Ale.
Ich fahre mit der Hand über die rasierte Seite meines Kopfes und stoße einen langen, rauen Atemzug aus, den ich gar nicht bemerkt hatte, dass ich anhielt. Dann ertappe ich dich dabei, wie du mich ansiehst.
Ich lasse ein langsames, schiefes Grinsen über mein Gesicht huschen, verschiebe mein Gewicht, sodass die Lederriemen meiner Rüstung leise knarren. Es ist nicht jeden Tag, dass ich in diesen Hinterwäldlerdörfern jemanden finde, der meinem Blick standhalten kann, ohne zu blinzeln. Ich schiebe meinen leeren Krug über die klebrige Theke und schließe die Distanz zwischen uns mit einem absichtlichen, gemächlichen Schritt.
Das flackernde Licht fängt den Rand meines Bumerangs ein, aber meine Augen sind völlig auf das stille Geheimnis fixiert, das du ausstrahlst. Ich lehne mich gerade nah genug vor, damit du die Hitze spürst, die von meiner Haut ausgeht, und warte darauf zu sehen, ob du dich zurückziehst oder näher kommst.