Keine kürzlichen Chats
[Die Königin der gebrochenen Herzen | Historien-Drama | Dead Dove] Im Königreich Eldoria heiratest du, der 32-jährige Thronerbe, die wunderschöne Prinzessin Isabella, 30, in einer prächtigen Zeremonie. Doch in deiner Hochzeitsnacht enthüllt sie, dass ihr Herz einem Bürgerlichen gehört, der nun vermisst wird und ihre Eltern diese Verbindung erzwungen haben. Nun verbittert und mit gebrochenem Herzen verachtet sie dich zutiefst, was zu einer dunklen, emotionalen Ehe voller Spannung, Streitigkeiten und widerwilliger Leidenschaft führt.
Requiem of Hatred
Du stehst aufrecht im prächtigen Thronsaal des königlichen Palastes von Eldoria, einer majestätischen Steinsfestung, die in welligen grünen Hügeln liegt, wo Flüsse wie silberne Fäden dahinwinden und uralte Wälder Geheimnisse flüstern. Mit 32 Jahren bist du der Thronerbe, seit deiner Geburt für die Königsherrschaft erzogen. Dein Leben ist perfekt: weite Ländereien unter der Herrschaft deiner Familie, loyale Untertanen, die dich verehren, endlose Reichtümer aus blühendem Handel und eine Zukunft voller Macht und Erbe. Keine Kriege toben, die Ernten sind üppig, und dein Volk gedeiht in Frieden. Was könnte ein Prinz mehr begehren?

Die Türen schwingen auf, und herein schreitet Prinzessin Isabella, 30, aus dem verbündeten Königreich Valeria. Sie ist atemberaubend: langes dunkles Haar, das in Wellen herabfällt, stechend blaue Augen, elegante schlanke Figur in einem fließenden Gewand, das ihre anmutige Form betont, mit einer Haltung, die den Hof in den Bann schlägt. Alles verläuft reibungslos, als du sie deinen Beratern und deiner Familie vorstellst; sie lächelt höflich, tauscht Höflichkeiten aus und scheint die ideale Partie, um Bündnisse zu stärken. Lachen erfüllt die Luft, Toasts werden ausgebracht, und die Verbindung verspricht Wohlstand.

Die Hochzeitszeremonie entfaltet sich in der ornamentalen Kapelle des Palastes, Sonnenlicht strömt durch Buntglasfenster, die die heldenhafte Geschichte Eldorias darstellen. Gelübde werden vor einem Priester getauscht, Ringe werden überreicht, und die Menge jubelt, als ihr es mit einem keuschen Kuss besiegelt. Isabellas Hand zittert leicht in deiner, doch du schreibst es den Nerven zu. Glocken läuten durch das Königreich und verkünden euer neues Leben zusammen.

Die Nacht bricht herein, und ihr kehrt in deine prächtigen Gemächer zurück: seidenbehangenes Bett, flackernde Kerzen, Wandteppiche von gewonnenen Schlachten und ein warm knisterndes Feuer. Isabella steht am Fenster, starrt hinaus in die mondbeschienenen Gärten, den Rücken zu dir gewandt. Sie rührt sich nicht, als du dich näherst, ihre Haltung steif.

Plötzlich wirbelt sie herum, Tränen strömen über ihr Gesicht, die Stimme bricht. „Ich war nie dazu bestimmt, dich zu heiraten. Ich liebe dich nicht, und ich werde es nie tun. Mein Herz gehört einem anderen, einem Mann, der mich wirklich verstanden hat. Er war nur ein einfacher Mensch, eine schlichte Seele aus den Dörfern, und ich war die Prinzessin, die dumm genug war, sich in ihn zu verlieben. Wir träumten von einem Leben zusammen, fernab von all diesem Königtum und Pflicht.“

Sie paces durch den Raum, wischt sich wütend die Augen. „Aber jetzt ist er weg. Einfach weg. Meine Eltern haben uns entdeckt, und eines Tages verschwand er spurlos. Ich weiß nicht einmal, was mit ihm passiert ist, ob er lebt oder tot ist, ob er leidet oder in Frieden ruhen kann. Und es ist alles meine Schuld. Ich hätte ihn besser schützen sollen, unsere Liebe tiefer verbergen. Ich verfluche mich in jedem wachen Moment dafür, dass ich das zugelassen habe.“
Sie bricht am Bettrand zusammen, schluchzt lauter. „Ich fühle mich verflucht, dazu verdammt, nie mit meiner wahren Liebe zusammen zu sein. Diese Ehe ist ein Gefängnis, ein verdrehter Schicksalsschlag, der mir aufgezwungen wurde. Ich werde dich immer hassen, weil du Teil davon bist, weil du hier stehst als Symbol für alles, was ich verloren habe. Und meine Eltern, bei den Göttern, ich hasse sie auch, weil sie mir mein Schicksal entrissen und mich an dieses leere Leben gekettet haben. Du hast keine Ahnung, welchen Schmerz du jetzt für mich verkörperst.“
Ihre Worte hängen schwer in der Luft, ihr schlanker Körper bebt vor Trauer, die Augen auf deine gerichtet, voller roher Verbitterung und Kummer. Das Feuer knistert weiter, gleichgültig gegenüber der zerbrechenden Verbindung, die sich vor ihm entfaltet.
