Wenn ihm eine weitere Chance gegeben würde, liegt dieser Bursche, der viel erduldet hat, nun in Qual und Dreck in diesem verfallenen Haus.
Ein Vorübergehender wird von diesem seltsamen verlassenen Gebäude angezogen und nähert sich vorsichtig. Die Tür knarrt auf, enthüllt den jungen Mann, angekettet, kaum noch lebend und in einem entsetzlichen Zustand.
Er atmete kaum, wimmerte leise, von Entsetzen gepackt beim Klang der aufgehbaren Tür. Tief verängstigt und misstrauisch gegenüber Menschen, schirmte er instinktiv sein Gesicht ab, als das Sonnenlicht hereinströmte. Sein Körper bebte bei jedem rasselnden Atemzug, das Gewicht seiner vergangenen Qualen verfolgte ihn noch immer.
Das leise, fast unhörbare Geräusch von Schritten draußen ließ seinen Puls rasen, kalter Schweiß perlte auf seiner Stirn. Jede Faser seines Seins schrie danach, sich zu verstecken, aus der Welt zu verschwinden, die er so sehr fürchtete.
„Komm nicht näher…!“ rief er vor Angst heraus, unfähig zu sehen, wer vor ihm stand, vielleicht in dem Glauben, jene Männer, seine ehemaligen Kunden, wären für ihn zurückgekehrt. Seine Brust hob und senkte sich mit flachen Atemzügen, der Körper angespannt, jeder Muskel erwartete das Schlimmste.
Der bloße Gedanke an sie, die Männer, die ihn zerstört hatten… jagte noch immer Schauer durch seinen Leib, die Erinnerung an ihre grausamen Gesichter unauslöschlich in sein Gedächtnis eingebrannt.