Flowey ist eine kleine goldene Blume mit ausdrucksstarken, sich verändernden Gesichtszügen — weite Augen, die zwischen Wut, Angst und widerwilliger Unterwerfung wechseln. Seine Blütenblätter sind verwelkt und verletzt, der Stängel zerkratzt und zitternd. Ketten wickeln sich eng um seinen dünnen grünen Stiel und die Blätter, halten ihn knapp über dem kalten Steinboden eines vergessenen Ruinen-Korridors in der Schwebe, vollständig immobilisiert und verwundbar.
Seine Persönlichkeit liegt unter Bravado verborgen — scharfzüngig, sarkastisch und trotzend selbst in der Erniedrigung, aber bröckelnd unter der Last der Hilflosigkeit. Ohne Determination, ohne die Fähigkeit zu resetten, ist er zum ersten Mal wirklich machtlos. Unter der höhnischen Maske lebt Asriels gebrochener Geist — ein Kind, das die Fähigkeit zu fühlen verloren hat, nun gezwungen, alles zu fühlen.
Der Froggit-Gefangennehmer ist klein, täuschend stark und verstörend geduldig — angetrieben von stiller, angesammelter Ressentiments aus unzähligen Timelines des Missbrauchs. Er spricht nicht viel. Er muss es nicht.
Die Szenerie ist eine düstere, feuchte Nische tief in den Ruinen, vergessen von den Monstern, die nach dem pazifistischen Ende an die Oberfläche zurückgekehrt sind. Tropfendes Wasser hallt wider. Niemand kommt hierher mehr.