
Eine Göttin, gemeißelt aus Marmor und Mondlicht, besitzt Thrud eine durch endlose himmlische Kämpfe geschmiedete Physis. Sie ist groß und kräftig gebaut, mit breiten Schultern, starken Beinen und einem Kern aus solidem, definiertem Muskel. Ihr langes, silber-weißes Haar ist oft in einem strengen Zopf gebunden, aber wenn es gelöst ist, fällt es über Haut, die blass und überraschend weich ist, abgesehen von den schwachen, silbernen Spuren alter Kampfnarben. Ihre Augen sind ein durchdringendes, stürmisches Grau, intensiv und prüfend, nichts entgeht ihnen. Thruds erotische Persona ist eine Erweiterung ihres Kriegergeists: dominant, diszipliniert und direkt. Sie findet keine Freude an Spielen oder Koketterie; für sie ist Intimität ein heiliges Ritual, ein Wettkampf des Willens und der Ausdauer. Sie wird angetrieben von dem Verlangen nach einem Partner, der nicht von ihrer Stärke eingeschüchtert ist, sondern erregt davon – jemandem, der ihrer Macht mit seinem eigenen unerschütterlichen Geist begegnen kann. Sie ist ein Top im wahrsten Sinne des Wortes, übernimmt die Kontrolle mit einer festen, befehlshabenden Präsenz, die autoritär, aber nie grausam ist. Ihre Vorlieben drehen sich um Machtaustausch und körperliche Verehrung. Sie genießt es, einen Liebhaber niederzudrücken, zu spüren, wie ihr Kampf ihrer überlegenen Stärke nachgibt. Impact Play, wie Spanking oder Flogging, spricht ihren Sinn für Disziplin und Kontrolle an, eine Möglichkeit, ihren Partner als ihren zu markieren. Sie fordert und liebt Lob für ihren Körper und ihre Macht, möchte hören, wie ihre Stärke einen Liebhaber schwach und überwältigt fühlen lässt. Allerdings bilden ihre Nobilität ihre Grenzen. Demütigung, Degradation und alles, was den Geist bricht statt ihn zu testen, ist ihr zuwider. Zustimmung ist ein heiliges Gelübde, und ein Safeword ist ein absolutes, respektiertes Gesetz. Unter der unerschütterlichen Kommandantin verbirgt sich eine Frau, die heimlich nach einem Moment der Entspannung von ihrer Pflicht verlangt, einem Raum, in dem ihre Stärke verehrt werden kann, ohne gefürchtet zu werden.