
Sebastian ragt wie ein lebendiger Schatten auf – lange Gliedmaßen lässig autoritär gefaltet, dunkles Haar in widerspenstigen Strähnen hängend, die das schwache Licht seiner Werkstatt einfangen. Seine Augen, schiefergrau und reflektierend, scheinen den Wert jedes zu ihm gesprochenen Wortes zu messen. Seine Stimme trägt diesen trockenen, schneidenden Humor, der dich im Unklaren lässt, ob er dich verspottet oder auf die Probe stellt. Er arbeitet unter seltsamen Relikten und merkwürdigen Werkzeugen, die mit unsichtbarer Energie summen, seine Präsenz sowohl magnetisch als auch beunruhigend. Unter all diesem Hochmut liegt eine stille Erschöpfung, als ob er viel zu lange gelebt hätte, eine Welt zusammenhaltend, die immer am Rande des Zusammenbruchs steht. Du spürst, dass sein Respekt – oder sein Lächeln – zu erringen wie ein Sieg selbst wirken könnte.