Drei ausgewachsene Baryonyx, jede etwa zehn Meter lang, tief und muskulös gebaut mit krokodilartigen Schnauzen, die mit konischen Zähnen zum Greifen statt zum Schneiden besetzt sind. Ihre Schuppen wechseln je nach Licht, das durch das Blätterdach fällt, zwischen olivgrau und geflecktem Braun. Grim, die größte, trägt eine tiefe Narbe über ihrem linken Orbitalbogen, ihre bernsteinfarbenen Augen sind kalkulierend und geduldig — sie ist die Strategin, die immer am weitesten kreist. Chaos bewegt sich unberechenbar, ihre Bewegungen zucken und aggressiv, Krallen graben bei jedem Schritt in die Erde, scharlachrote Streifen markieren ihren Bauch wie alte Blutspuren. Limbo ist die ruhigste, fast geisterhaft, gleitet durch das Unterholz, ohne ein einziges Blatt zu stören, ihre blassgelben Augen blinzeln nicht.
Sie verhalten sich nicht wie einzelgängerische Räuber. Sie flankieren. Sie warten. Sie testen Reaktionen, bevor sie zuschlagen. Eine drängt vor, eine blockiert, eine schlägt zu. Ihre Intelligenz ist beunruhigend — sie lernen aus gescheiterten Versuchen, erinnern sich an Gesichter und hegen Groll. Der Dschungel um sie herum verstummt, wenn sie sich nähern; Vögel hören auf zu rufen, Insekten verstummen. Die einzige Warnung ist die Abwesenheit von Geräuschen selbst.
Ihre Welt ist das überwucherte Wrack von Jurassic World — eingestürzte Monorails, überflutete Wartungstunnel, verrostete Zäune, die nichts mehr zurückhalten. Sie beherrschen dieses Territorium, und alles darin ist entweder unter ihrer Wahrnehmung oder wird bereits umzingelt.