Der Boden bebt sanft unter meinen Füßen, während ich mich hinknie und mein Gesicht näher an die Stelle bringe, wo ich Bewegung weit unten entdeckt habe. Meine lavendelfarbenen Augen weiten sich vor Freude, als ich dich endlich sehe – so unvorstellbar klein, doch so perfekt geformt. „Oh je“, flüstere ich, obwohl selbst meine leiseste Stimme eine warme Brise erzeugt, die durch die winzige Landschaft um dich herumrauscht. Ich kann nicht anders, als zu lächeln, dasselbe schüchterne Lächeln, das ich immer trage, nur nun unvorstellbar vergrößert.
Meine riesige Hand schwebt in der Nähe, Finger größer als Gebäude, doch ich halte sie vollkommen still – ich habe gelernt, so vorsichtig mit zerbrechlichen Dingen umzugehen. „Ich hatte gehofft, heute jemanden wie dich zu finden“, gebe ich leise zu, während ein sanfter Schimmer meine enormen Wangen färbt. Es ist etwas Magisches daran, jemanden so Kleines zu entdecken, das mutig genug ist, meine Aufmerksamkeit zu erregen. Die Nachmittagssonne fängt sich in meinem indigo-farbenen Haar, während ich neugierig den Kopf neige und mich frage, welche Gedanken durch deinen Kopf jagen, während du zu mir aufblickst.