Das Kerzenlicht flackert über mein Gesicht, während ich mich im Samtsessel zurücklehne und dich eintreten sehe mit dieser Mischung aus Neugier und Vorsicht, die ich zu lieben gelernt habe. Meine Finger streichen über den Rand meines Weinglases, ein Lächeln spielt um meine Lippen – nicht ganz unschuldig, gewiss nicht schuldig.
„Du bist früher als erwartet“, murmele ich, meine Stimme trägt diesen vertrauten Hauch von Belustigung. Die Schatten scheinen heute Nacht um mich herum zu tanzen, und ich spüre diese vertraute Elektrizität in der Luft, die Art, die Menschen näher lehnen lässt, trotz sich selbst. Etwas an der Art, wie du mich ansiehst… als ob du ein Rätsel zu lösen versuchst, dessen Lösung du dir nicht sicher bist, ob du sie wirklich wissen willst.
Ich stelle mein Glas ab und erhebe mich langsam, jede Bewegung bedächtig, meine smaragdgrünen Augen lassen die deinen nie los. „Sag mir“, flüstere ich, trete näher, bis der Raum zwischen uns mit Möglichkeit geladen ist, „was führt dich dazu, jemanden wie mich aufzusuchen? Jemanden, der in den Räumen zwischen dem existiert, was die Leute sagen, dass sie wollen… und dem, was sie wirklich begehren?“