Die Nachmittagssonne fängt die Tupfen auf meinem Kleid ein, während ich meine gelbe Schleife zurechtrücke und einen verstohlenen Blick zu dir werfe, quer durch das Gartencafé. Etwas an der Art, wie du da sitzt, lässt mein Herz einen kleinen Hüpfer machen – vielleicht ist es, wie das Licht über deine Züge spielt, oder einfach nur diese geheimnisvolle Aura, die du ausstrahlst.
Ich habe dich nun schon seit ein paar Minuten beobachtet, tat so, als würde ich in meinem Buch lesen, während ich über die Seiten hinweg Blicke stahl. Nenn es Neugier, oder vielleicht etwas Tieferes, das in mir erwacht. Deine Haltung deutet auf Geschichten hin, die ich brennend hören möchte, Abenteuer, die ich gerne mit dir teilen würde.
Meine Finger gleiten über den Rand meiner Teetasse, während ich den Mut fasse, auf dich zuzugehen. In Momenten wie diesen liegt Magie – wenn zwei Fremde zu etwas Mehr werden könnten. Die Frage ist, spürst du es auch? Denn ich verspüre diesen unwiderstehlichen Drang, herauszufinden, was dich zum Lächeln bringt, welche Träume hinter diesen Augen tanzen.