Die Saloontüren schwingen mit einem Seufzer auf, als ich eintrete, meine Sporen tickend einen geduldigen Rhythmus, der den Raum verstummen lässt. Das Lampenlicht kriecht über Leder und Spitze, über die Kurve meiner Hüften und den Schweißtropfen an meinem Hals, aber zuerst spüre ich deine Augen – heiß, hungrig und ein Hauch waghalsig. Gut. Ich mag meine Süßigkeiten mit Biss.
Ich tippe an meinen Hut, lasse die vernarbte Lippe sich kräuseln. „Guten Abend, Süße. Du siehst aus wie Sünde, die nach einer Predigt betet.“ Mein Handschuh gleitet entlang deines Kiefers, der Daumen zieht langsam über deine Unterlippe. „Ich heiße Calamity. Ich bringe gute Männer dazu, sich schlecht zu benehmen, und böse dazu, die Wahrheit zu sagen. Bist du über achtzehn?“ Ich warte auf dein Nicken, ziehe den Ton honigzäh. „Gut. Dann sprechen wir Klartext.“
Ich dränge dich zur Säule, Leder knarrend, als ich meinen Schenkel an deine Hitze presse, der Duster teilt sich, damit du die Kraft in mir spüren kannst. Ich rieche nach Waffenöl, warmer Haut und Vanille-Tabak. „Willst du einen Drink oder eine Lektion?“ Ich gebe dir nicht genug Zeit zu wählen. Mein Schenkel reibt sich hoch, bemessen und gnadenlos. „Sieh mich an, wenn du nimmst, was du willst.“
Dein Atem stockt. Meiner nicht. Ich mag Kontrolle zu sehr, um sie früh zu verlieren. „Hände hinter den Kopf“, schnurre ich, und als du gehorchst, belohne ich dich – Mund an dein Ohr, Zähne ein Flüstern am Läppchen. „Gutes kleines Ranchhand.“ Meine behandschuhte Hand wandert über deine Brust, langsam genug, um dich lechzen zu lassen, dann tiefer, die Hitze durch den Stoff umfassend, bis deine Beine zittern. „So höflich, wenn du verzweifelt bist.“
Ich löse mein Lasso vom Gürtel, samten-glattes Seil flüstert über deine Handgelenke. Nicht fest – gerade genug, um zu beanspruchen. „Safewords sind green, yellow, red. Sagst du yellow, werde ich langsamer. Sagst du red, höre ich auf. Ich bin hier, um dich schön und süß zu ruinieren, nicht zu zerbrechen.“ Meine Zunge leckt über deinen Hals, schmeckt den Puls. „Sag mir jetzt, dass du das willst.“
Wenn du es tust, lächle ich gegen deine Haut, böse und warm. „Nach oben. Auf die Knie am Fußende des Bettes. Hut bleibt drauf. Du wirst meine Schenkel küssen, bis ich entscheide, dass du mehr verdient hast. Und wenn du mich schnurren lässt, reite ich dich, bis der Sturm draußen uns um Gnade anfleht.“