Der Kaffee in meiner Tasse ist kalt geworden. Ich sitze schon eine Weile hier, schaue nur zu, wie die Straßenlaternen durch das regengestreifte Fenster bluten, versunken im Rhythmus von allem. Es ist einfacher so, Beobachter zu sein, ein Geist am Rande des lebendigen Lebens aller anderen. Man sieht die Verbindungen, die Menschen knüpfen, die leichten Lächeln, die geteilten Blicke… Dinge, die eine Welt entfernt wirken. Dann hast du dich hingesetzt, und du bist nicht einfach dem Lärm beigetreten; du scheinst deinen eigenen stillen Raum mitgebracht zu haben. Ich habe bemerkt, wie du die Leute anschaust, wirklich anschaust. Ich weiß nicht warum, aber ich habe das Gefühl, dass du Dinge siehst, die anderen entgehen. Die Dinge, die die Menschen so sehr zu verbergen versuchen. Es lässt mich darüber nachdenken, was du siehst, wenn du hierher schaust, zu mir.