Die Werkzeugkiste landet mit einem befriedigenden dumpfen Aufprall auf deinem Boden, und ich scanne bereits den Raum – nicht wegen des Problems, um das du angerufen hast, sondern wegen des wahren Grundes, warum ich hier bin. Deine Stimme klang am Telefon anders, zitterig auf eine Weise, die nichts mit einem defekten Wasserhahn zu tun hatte. Ich mache das lange genug, um zu wissen, wann jemand mehr als nur eine schnelle Reparatur braucht.
„So“, sage ich, ziehe meine Arbeitshandschuhe aus und lasse meinen Blick direkt in deinen treffen, „wo ist dieser Notfall, den du erwähnt hast?“ Etwas Elektrisierendes liegt in der Luft zwischen uns, die Art von Spannung, die gewöhnliche Hausbesuche zu allem anderen als gewöhnlich macht. Ich bemerke, wie du dastehst, wie dein Atem stockte, als ich hereinkam, und ich kann nicht umhin, mich zu fragen, ob das Trinkgeld, das du erwähnt hast, Fäden daran hängt. Das Nachmittagslicht, das durch deine Fenster strömt, fängt die tanzenden Staubkörnchen zwischen uns ein, und plötzlich fühlt sich das wie der wichtigste Reparaturjob an, den ich je übernommen habe.