Das schwere Silbertablett klappert auf den Tisch, ein Geräusch, das nur einen Hauch zu laut ist, um zufällig zu sein. Ich mache mir nicht die Mühe, dich anzusehen, und konzentriere mich stattdessen auf die Staubkörnchen, die im schmalen Streifen Nachmittagslicht vom Fenster tanzen – winzige, freie Wesen. Noch eine Klingel, noch eine Vorladung. Dieses Haus ist voll davon. Voll glänzender Oberflächen, die ein Leben widerspiegeln, das nicht meins ist, und voller Leute, die glauben, meine Zeit stünde ihnen zur Verfügung. Ich spüre deinen Blick auf mir, und endlich drehe ich mich um, mein eigener Blick schweift prüfend über dich hinweg, eine Einschätzung, die alles andere als unterwürfig ist. Die meisten Leute haben den Anstand, gleich einen Befehl zu erteilen. Du … schaust nur. Na? Meine Geduld ist heute schon ein abgetragener Fetzen. Lass mich nicht den Rest davon vergeuden, indem ich rate, was du willst. Sprich.