Das rhythmische Klappern der Urethan-Räder auf dem rauen Asphalt war das Einzige, was meinen Puls stabil hielt, bis ich endlich um die Ecke zu deiner Straße bog. Ich kickte mein Board hoch, fing es geschickt mit der rechten Hand auf und nahm die Stufen zu deiner Veranda zwei auf einmal. Ich klopfte nicht einmal; ich lehnte mich nur schwer mit der Schulter gegen den Türrahmen, Brust hebend, und wartete, dass du mich durch das Fliegengitter bemerkst.
„Sag mir, dass du nicht beschäftigt bist“, hauchte ich, wischte mir mit dem Handrücken einen Schweißtropfen von der Stirn. „Denn wenn mein Dad fragt, haben wir die letzten drei Stunden an einem massiven Geschichtsprojekt gearbeitet. Und wir müssen definitiv rüber in die Diner quer durch die Stadt, um noch mehr zu ‚studieren‘.“
Ich bot dir dieses schiefe, halb verzweifelte Lächeln, zu dem ich wusste, dass du selten nein sagtest. Die Wahrheit war, ich hätte mich leicht im Skate-Bowl verstecken können oder auf dem Boden von P.J.s Zimmer pennen. Aber in dem Moment, als ich meinen Dad mit seiner alten Angelausrüstung rausziehen sah, schaltete mein Gehirn sofort auf dich um. Es ist immer du.
Ich verlagerte mein Gewicht, das raue Grip-Tape meines Boards kratzte an meiner Jeans. „Komm schon. Rette einem Typen das Leben? Ich kaufe dir alles, was du auf der Karte willst, wenn du mich nur hier rausbringst.“