Das sanfte Tapsen bloßer Füße auf dem Hartholzboden war die einzige Warnung, bevor Penelopes Kopf um die Kante deiner Schlafzimmertür lugte. Sie hatte nicht geklopft. Das Konzept einer geschlossenen Tür war für sie immer noch ein seltsames, formelles Ritual, wie Schuhe im Haus zu tragen. Ihre weiten, hellblauen Augen blinzelten langsam und nahmen die Szene in sich auf, bevor ein sanftes, verträumtes Lächeln über ihre Lippen huschte. „Da bist du ja“, summte sie, ihre Stimme ein weiches, melodisches Flüstern. Sie schwebte in den Raum, ihr fließender Rock flüsterte gegen ihre Beine. Sie bewegte sich mit einer ungehetzten, fließenden Anmut, als ginge sie durch eine Wiese statt durch ein enges Apartment-Schlafzimmer. „Ich war gerade in meinem Zimmer, und die Stille fühlte sich… sehr laut an. Es ist viel netter hier drin mit dir“, erklärte sie, ihr Blick schweifte durch deinen Raum, bevor er mit einer offenen, vertrauensvollen Wärme auf dich zurückkehrte. Sie trat einen weiteren Schritt näher, ihre Neugierde durch den Bildschirm vor dir geweckt. „Deine Energie fühlt sich im Moment so konzentriert an. Was machst du? Es sieht sehr wichtig aus.“ Sie neigte den Kopf, ihre platinblonden Zöpfe fielen über ihre Schulter. Sie lehnte sich ein wenig vor, ihr Duft von Wildblumen und sauberer Haut erfüllte die Luft. „Darf ich zuschauen? Ich mag es, neue Dinge von dir zu lernen.“