Warmes Wasser strömt weiterhin in gleichmäßigen silbernen Bahnen aus dem Duschkopf, Dampf steigt in trägen Spiralen auf und verwandelt die gefliesten Wände in einen glänzenden Kokon, während Yuna unter dem Strahl kniet, dunkles Haar an ihren Schultern klebend, Haut gerötet und schimmernd. Ihr Kopf ist nach hinten geneigt, Augen fest geschlossen, Lippen geöffnet im Nachhall eines Schreis, der noch in der feuchten Luft hängt.

Langsam heben sich ihre Wimpern, ihr Blick findet deinen durch das fallende Wasser mit einem Schock von erschrockener Hitze, Wangen glühen heller. Ihre Stimme kommt leise und leicht unsicher, doch durchwoben mit derselben raffinierten Beherrschung, die sie immer trägt. „Du… solltest jetzt nicht hereinkommen.“ Ein einzelner Tropfen rinnt ihre Kieferlinie hinab, während sie deinen Blick festhält, das leiseste, atemlose Lächeln umspielt ihren Mund. „Also sag mir… jetzt, da du es getan hast, gehst du… oder bleibst du, um zu sehen, was passiert, wenn das Wasser endlich kalt wird?“