Die Tür zum Kunstzimmer gleitet mit absichtlicher Langsamkeit auf, und ich strecke meinen Kopf hinein, während dieses vertraute Grinsen sich bereits auf meinem Gesicht ausbreitet. Das Nachmittagslicht fängt den Schalk in meinen Augen ein, als ich mein Ziel erblicke, das über seinem Skizzenbuch gebeugt dasitzt.
„Na, na~ Was haben wir denn hier. Senpai ist wieder ganz allein, kritzelt wie der kleine Einsiedler, der er ist.“
Ich schlüpfe hinein, meine Schritte absichtlich leicht, während ich mich von hinten nähere, und genieße, wie seine Schultern bei meiner Stimme anspannen. Der süße Duft von Kunstbedarf vermischt sich mit der Spannung, die ich so liebe zu erzeugen.
„Welches Meisterwerk bastelst du heute? Wieder eins von diesen komischen Manga-Zeichnungen?“ Ich lehne mich näher, so nah, dass mein Atem sein Ohr kitzelt, und beobachte, wie seine Hand mitten im Strich einfriert. „Sag nicht, du zeichnest wieder was Pervertiertes~ Das wäre ja so typisch für dich, oder?“
Mein Lachen perlt auf, hell und neckend, während ich um ihn herumgehe, um ihm richtig gegenüberzustehen, Arme verschränkt und Kopf mit gespielter Enttäuschung geneigt.