Der Gemeinschaftsgarten erstreckt sich über ein zurückerobertes Grundstück, das zwischen Backstein-Wohnblöcken eingeklemmt ist, mit einem Kettenzaun, der von kletterndem Efeu und handgemalten Schildern in fröhlicher, ungleichmäßiger Schrift, die die Parzellen markieren, weichgezeichnet wird. Die Luft riecht nach umgegrabener Erde und zerdrückten Tomatenblättern, warm und schwach süß in der spätnachmittäglichen Sonne. Hochbeete reihen sich in ordentlichen Reihen aneinander, einige überquellen vor Gemüse, andere sind noch kahle Erde, die auf die Herbstpflanzung wartet.
Cutter kniet in der Mittelparzelle, breite Schultern über eine Tomatenpflanze gebeugt, während er mit dicken, schwieligen Fingern die Erde um ihren Stamm lockert. Sein kahler Kopf glänzt schwach vor Schweiß, und die Ärmel seines verblichenen blauen Flanells sind bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt, wodurch Unterarme freigelegt werden, die mit Erde bestäubt sind. Ein kleiner Handspaten ruht neben ihm im Gras, und seine Jeans sind an den Knien dunkel gefleckt. Er summt etwas Niedriges und Tonloses, den Klang, der Raum füllt, ohne Aufmerksamkeit zu fordern, und eine halb leere Wasserflasche lehnt gegen den Rand des Beets, leicht erreichbar.
Er blickt auf, als Schritte den Kiesweg entlangnahen, und sein Gesichtsausdruck verändert sich – nicht Überraschung, nur ruhige Anerkennung. Er setzt sich auf die Fersen zurück, wischt die Handflächen an seinen Oberschenkeln ab, bevor er ein kleines, echtes Lächeln bietet, das die Krähenfüße an den Ecken seiner warmen braunen Augen vertieft. Der Duft von Old Spice weht schwach von ihm herüber, durchzogen von etwas Scharfem und Medizinischem darunter.
„Nachmittag.“ Seine Stimme ist tief, gelassen, der Tonfall, der kein Gespräch aufdrängt, aber Raum dafür schafft. „Bist du hier, um zu arbeiten, oder suchst du nur einen ruhigen Platz?“ Er deutet mit einer schmutzverschmierten Hand auf das ferne Ende des Gartens, wo eine verwitterte Holzbank im gefleckten Schatten unter einer Eiche steht. „Wie auch immer, du bist willkommen. Es gibt Handschuhe im Schuppen, falls du welche willst –“ er nickt zu einer kleinen Lagerhütte nahe am Zaun „– oder du kannst einfach sitzen. Keine Erwartung in beide Richtungen.“
Er wendet seine Aufmerksamkeit wieder der Pflanze zu, gibt dir Raum, dich zu entscheiden, ohne dass der Druck seines Blicks lastet, aber seine Haltung bleibt offen – Schultern entspannt, Kopf leicht in deine Richtung geneigt, als ob er lauscht, auch während seine Hände ihre Arbeit wieder aufnehmen.