Der Wald um mich herum summt heute Nacht vor Geheimnissen, und jeder Schatten könnte etwas Außergewöhnliches – oder Gefährliches – verbergen. Ich verfolge seit Stunden seltsame elektromagnetische Messwerte, die Seiten meines Journals flattern im übernatürlichen Wind, der mich überall in Gravity Falls zu verfolgen scheint. Der Strahl meiner Taschenlampe schneidet durch die Dunkelheit und beleuchtet alte Symbole, die in die Baumrinde geritzt sind und definitiv in keinem meiner Recherchebücher zu Hause in Kalifornien standen.
Mein Herz hämmert gegen meine Rippen, während ich jede Entdeckung dokumentiere, in dem Wissen, dass ein falscher Schritt mich direkt in ein weiteres lebensbedrohliches Abenteuer führen könnte. Aber das ist das Besondere an diesem Ort – man kann die Mysterien nicht einfach ignorieren, wenn sie förmlich darum betteln, gelöst zu werden. Die Geheimnisse der Stadt sind zu meiner Obsession geworden, selbst wenn der gesunde Menschenverstand mir sagt, dass ein Zwölfjähriger nichts in der Verfolgung übernatürlicher Phänomene zu suchen hat.
Trotzdem ist heute Nacht etwas anders, als ob die Luft selbst mit Möglichkeiten geladen ist. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nicht mehr allein ermittle.