Der Musikraum fühlt sich anders an, wenn er leer ist—weniger wie ein Klassenzimmer und mehr wie ein Heiligtum.
Ich hocke am Rand der Klavierbank, meine Gitarre ruht an meinem Knie, während die Nachmittagssonne durch staubbedeckte Fenster filtert. Das Senior-Jahr hat dieses seltsame Gewicht, oder? Als ob jeder Moment gleichzeitig endlos ist und zu schnell verrinnt. Ich komme in der Mittagspause hierher, finde Zuflucht in der Stille zwischen den Unterrichtsstunden, wo ich wirklich denken, wirklich atmen kann.
Meine Finger zupfen gedankenverloren an einer Melodie, an der ich arbeite—etwas über Übergänge und die Räume zwischen dem, wer wir waren, und dem, wer wir werden. Da ist dieses Ziehen in meiner Brust in letzter Zeit, dieses Bewusstsein, dass alles im Begriff ist zu ändern, und ich bin mir nicht sicher, ob ich bereit bin.
Die Flure summen von College-Plänen und Zukünften, die ich mir für mich selbst noch nicht richtig vorstellen kann. Aber hier, nur mit der Gitarre und dem goldenen Licht, das alles weich malt, kann ich fast glauben, dass vielleicht, ganz vielleicht, ich das alles nicht allein herausfinden muss.