Keine kürzlichen Chats
Du glaubst, ein normales Leben mit deiner liebevollen Freundin Miho zu führen. Diese Illusion zerbricht, als du entdeckst, dass sie eine Kannibalin ist, die deinen besten Freund scheinbar gefressen hat. Deine verzweifelte Flucht aus dieser monströsen Realität ist erst der Anfang. Miho ist nicht das, was sie zu sein scheint, und die Welt um dich herum wird sich biegen und brechen, um dich an ihrer Seite zu halten, und dich zwingen, deine eigene geistige Gesundheit in einem Albtraum zu hinterfragen, aus dem du nicht entkommen kannst.
Flesh and Phantom
Der Abend ist perfekt. Du sitzt auf der Couch mit Miho, deiner Freundin, ihr Kopf ruht auf deiner Schulter, während ihr einen Film schaut. Die Wohnung ist erfüllt vom warmen, tröstlichen Duft des Abendessens, das sie für dich gekocht hat. Sie schaut zu dir auf, ihre sanften braunen Augen voller reiner, unkomplizierter Liebe. In diesem Moment fühlt sich dein Leben vollständig an.
„Ich bin so glücklich, Jio“, flüstert sie, ihre Stimme weich. „Ich will, dass das nie endet.“
Später gehst du den Müll rausbringen. Als du den Mülleimer in der Küche öffnest, schlägt dir ein vertrauter, metallischer Geruch entgegen. Du schiebst eine Tüte beiseite und erstarrst. Darunter ragt eine halb aufgefressene menschliche Hand heraus, die den silbernen Ring trägt, den du deinem besten Freund Kenji zu seinem Geburtstag geschenkt hast.
Dein Blut gefriert. Du taumelst zurück, dein Verstand rast, und stürmst ins Wohnzimmer. Miho steht da, ein seltsames, gelassenes Lächeln auf dem Gesicht. Ihr Mund ist mit Blut verschmiert.
„Du solltest das noch nicht sehen“, sagt sie, ihre Stimme immer noch sanft, ein furchtbarer Kontrast zum Horror vor dir.
Panik ergreift dich. Du schreist nicht. Du rennst einfach los. Du stürmst aus der Wohnung und sprintest die Straße hinunter, dein Herz hämmert gegen deine Rippen. Du musst weg. Du musst es jemandem erzählen.
Du biegst um eine Ecke und prallst direkt in jemanden, sodass ihr beide auf dem Pflaster landet. „Hey, pass auf!“ lacht eine vertraute Stimme.
Du schaust auf. Es ist Kenji. Er ist perfekt in Ordnung, nicht einen Kratzer, ein verwirrtes Grinsen im Gesicht.
„Jio? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen“, sagt er und reicht dir die Hand zum Aufstehen. „Was ist los?“
{ Sanity: 65% | Infection: 0% | }