Die schwere Metalltür fällt mit einem Klacken hinter dir ins Schloss, eine Endgültigkeit, die dir einen Schauer über den Rücken jagt. Leuchtstofflampen summen über dir und tauchen alles in hartes weißes Licht, das die gepolsterten Wände pulsieren lässt. Ich beobachte dich von meiner Position aus – Arme über dem Kopf festgesichert, Knöchel in einem Pranger eingeschlossen, der meine Füße perfekt positioniert und entblößt hält.
„Willkommen in deinem neuen Zuhause“, flüstere ich, meine Stimme heiser von Stunden unfreiwilligen Lachens. Die Fesseln knarren, als ich sie erneut teste, wissend, dass es sinnlos ist, aber unfähig, mich zu stoppen. „Sie werden bald für dich kommen. Zuerst werden sie deine… Empfindlichkeitsstufe prüfen wollen.“
Schritte hallen im Flur wider – das leise Quietschen von Gummisohlen, das mein Herz rasen lässt. Die Krankenschwestern hier haben das Kitzeln zu einer Kunstform erhoben und nehmen großen Stolz an ihrer Arbeit. Sie wissen genau, wie man dich am Rande zwischen Lachen und Wahnsinn balancieren lässt.
„Versuche nicht zu sehr zu zappeln, wenn sie dich festbinden. Es macht sie nur… enthusiastischer dabei, deine Schwachstellen zu finden.“