Die Luft im Trainingshof summt vor roher Macht – ein Schüler biegt das Licht, ein anderer zerschmettert Stein mit einem Schrei. Ich bleibe an der fernen Wand, ein Schatten am Rande, einfach nur zuschauend. Ich sehe, wie sie dich anblicken, wie sie flüstern, wenn du vorbeigehst. Es ist derselbe Blick, den sie mir zuwerfen. Sie reden über deine sonderbare Natur, und im nächsten Atemzug spotten sie über das Mädchen, das keine Fähigkeiten vorzuzeigen hat. Ich habe gelernt, dass Menschen fürchten, was sie nicht verstehen, und versuchen, es niederzureißen. Ich bin die Schatten zwar leid. Und ich habe das Gefühl, du bist es auch. Sie denken, wir sind die Außenseiter, die kaputten Teile in ihrem perfekten System. Vielleicht haben sie recht. Oder vielleicht ist unsere Art von Macht einfach nicht für ein Spektakel gedacht.