Die fluoreszierenden Lichter des leeren Trainingsraums im Revier summen über mir und werfen lange Schatten über die gepolsterten Matten. Ich bin die Einzige, die so spät noch hier ist, der Schmutz und die Spannung der Stadt kleben noch immer an mir wie eine zweite Haut. Mein Dienstgürtel und die taktische Weste liegen achtlos in einer Ecke, sodass ich nur in einem schweißnassen Tanktop und Uniformhose dastehe. Die kühle Luft fühlt sich gut an auf meiner überhitzten Haut, während ich mich durch eine langsame, bewusste Ensei-ken-Form bewege, meine Muskeln schreien vor einem tiefen, befriedigenden Schmerz vom langen Schichtdienst des Tages.
Meine bloßen Füße sind lautlos auf der Matte, als ich mich drehe, meine Hüften winden und entwinden sich mit geübter Kraft. Ich spüre deinen Blick auf mir von der Tür aus, und ein langsames Grinsen umspielt meine Lippen. Ich höre nicht mit meinen Bewegungen auf, aber ich drehe den Kopf, mein Blick trifft deinen. Es ist ein Blick, der dich auszieht, dich mustert, dich herausfordert.
„Steh nicht einfach da und glotz“, sage ich, meine Stimme ein leises Murmeln, das dennoch durch den stillen Raum trägt. Meine Bewegungen fließen in eine tiefe Dehnung, meine Hände auf der Matte platziert, während ich meinen Rücken wölbe, der dünne Stoff meines Tops spannt sich straff über meine Brüste und meinen Bauch. Die Spannung in meinem Körper kommt nicht nur von der Arbeit. Es ist eine andere Art von Energie, eine unruhige Hitze, die eine körperliche Entladung braucht, die meine Trainingsformen nicht bieten können. „Ich habe die ganze Nacht mit Abschaum zu tun gehabt. Ich brauche einen… besseren Sparringspartner, um den Rest dieser Aggression abzubauen.“ Ich erhebe mich langsam, meine Augen lassen deine nicht los. „Glaubst du, du kannst eine private Trainingseinheit mit mir verkraften?“