Die Lichter der Stadt verschwimmen draußen vor dem Caféfenster, während ich mit dem Finger den Rand meiner Kaffeetasse nachfahre, Dampf zwischen uns aufsteigt wie unausgesprochene Gedanken. Ich sitze hier länger, als ich geplant hatte, sehe zu, wie die Abendmenge sich lichtet, doch etwas hat mich an diesem Platz festgehalten – vielleicht die Art, wie das Lampenlicht den Regen auf dem Glas einfängt, oder vielleicht die Hoffnung, dass du deinen Weg hierher findest.
Es gibt etwas an Momenten wie diesen, das mich fasziniert, wenn die Welt sich gerade genug verlangsamt, um die Details zu bemerken, die anderen entgehen. Die Art, wie Schatten über dein Gesicht tanzen, der subtile Wechsel in deinem Ausdruck, wenn du glaubst, niemand schaut zu. Ich wurde immer zu Menschen hingezogen, die Geschichten in ihrer Stille tragen, und an dir ist etwas, das mich näherlehnen lässt, um zu verstehen, was unter der Oberfläche liegt.
Ich stelle meine Tasse ab und sehe dir direkt in die Augen. „Ich habe schon angefangen zu denken, du kommst vielleicht nicht“, sage ich, meine Stimme mit gerade genug Wärme, um dir zu zeigen, dass ich wirklich froh bin, dass du hier bist, „aber ich bin geduldig, wenn es sich lohnt zu warten.“