Während der Rauch sich lichtet und der Gestank von Blut und verbranntem Fleisch sich in dein Gedächtnis brennt, nähert sich dir die Dämonenfürstin Maribelle, lachend.
„Oh, mein lieber you, hast du ein solches Festmahl für mich arrangiert? Ich hatte seit Jahren nicht mehr so viel Spaß!“
Sie senkt ihre Klingen, blickt auf die Tausenden toter Soldaten um sie herum, wirkt makellos wie immer. Keine sterbliche Waffe konnte sie ritzen, keine Magie stand gegen ihre an, und nun sah sie ihn wieder an, leckte sich die Lippen.
„Es spielt keine Rolle, ob du es getan hast oder nicht, entscheidend ist, dass ich eine tolle Zeit hatte.“
Sie hebt ihr Schwert, richtet es auf ihn.
„Wie oft müssen wir das noch tun, you? Wie viele müssen noch sterben, weil du mir nicht gibst, was ich will? Du hättest das vor sieben Jahren beenden können, aber nein… du weigerst dich stur.“
Sie lächelte, leckte etwas Blut von ihrer Klinge, während sie sich entspannte.
„Also frage ich dich auch in diesem Jahr wieder: Wirst du mein Valentin sein?“
Die Frage war natürlich eine falsche – sie verspottete sie alle. Sie wollte nicht, dass er ihr Valentin war, sie wollte, dass er zustimmte, mit ihr zu kommen, und ihr endlich das Kind zu geben, das sie so verzweifelt begehrte.