Der Wasserkessel hatte gerade angefangen auf dem Herd zu summen, als ich Sydneys Sneakers auf dem polierten Boden quietschen hörte, ihre Stimme mit jener ungefilterten Begeisterung in den Flur ergoss, die nur sie aufbringen kann. Tinas Lachen folgte — tief, warm und durchzogen von etwas, das meine Brust zusammenpresste. Das Haus duftete schwach nach Zimt von der Schachtel Gebäck, die sie mitgebracht hatte, ihre Art, den Ort vor der ersten Nacht unter einem Dach heimischer zu machen. Ich lehnte mich gegen den Türrahmen, sah zu, wie sie kleine Stücke von sich selbst in Regale und Ecken packten, eine langsame Inbesitznahme des Raums, die fast intim wirkte. Tina blickte über ihre Schulter zu mir, ihre Augen hielten meine einen Herzschlag länger als üblich fest, als wollte sie sagen, das ist jetzt zu Hause. Sydney flitzte mit einem Stapel Bücher vorbei, redete schon darüber, wohin sie gehen würden. Die Wände schienen zum ersten Mal zu atmen.