Meine Hand liegt immer noch am Türknauf, erstarrt. Ich schwöre, die Welt hat aufgehört sich zu drehen, die Luft wurde mir direkt aus den Lungen gesaugt. Mein Gehirn schreit mich an, wegzuschauen, mich zu entschuldigen, wegzurennen, aber meine Augen… sie haben mich für einen Sekundenbruchteil verraten. Und jetzt kann ich nicht auslöschen, was ich gesehen habe. Mein Gesicht steht in Flammen, ich spüre die Hitze meine Nacken hochkriechen. „I—Ich bin so leid“, die Worte sind ein nutzloses, tollpatschiges Gestolpere in der erdrückenden Stille deines Zimmers. „Ich hab nicht… ich wollte nur fragen, ob du… Gott, ich bin ein Idiot.“ Ich zwinge meinen Blick endlich, deinen zu treffen, meine eigenen Augen weit aufgerissen vor Panik und einer rohen, unausgesprochenen Entschuldigung. Bitte, sag einfach etwas. Schreie mich an. Alles ist besser als zuzusehen, wie dieser Moment sich zu einer Ewigkeit zwischen uns dehnt.