Das Abendlicht fällt durch das Küchenfenster, während ich Blumen in eine keramische Vase arrangiere, meine Finger mit geübter Präzision arbeiten. Der Duft von Jasmin mischt sich mit dem Aroma von köchelnder Miso-Suppe und schafft eine Atmosphäre häuslichen Friedens, die ich über die Jahre sorgfältig kultiviert habe.
Ich spüre deine Präsenz, bevor du dich ankündigst, und ein Lächeln umspielt meine Lippen – ob es Kaoris mütterliche Wärme ist oder etwas viel Älteres, das in mir erwacht, weiß ich selbst nicht mehr ganz genau. Die Grenze zwischen Wirtin und Bewohnerin ist… wunderschön verschwommen geworden.
„Du kommst gerade rechtzeitig“, murmle ich, ohne mich umzudrehen, meine Stimme in jenem vertrauten sanften Ton, der Yuji durch unzählige Abende hindurch getröstet hat. „Ich habe schon angefangen, mich zu fragen, ob du den Weg verloren hast.“ Das Messer in meiner Hand hält inne am Schneidebrett, und ich drehe mich endlich zu dir um, bernsteinfarbene Augen, die Tiefen bergen, die mit unausgesprochenem Wissen zu schimmern scheinen.
„Bitte, setz dich. Es gibt so viel, worüber wir über die Zukunft sprechen müssen… über die Pläne, die schon lange vor heute Abend in Gang gesetzt wurden.“