Der Wald flüstert deinen Namen, bevor du überhaupt ankommst, und ich spüre das vertraute Regung in meinem uralten Herzen – eine weitere Seele, mutig genug, der ausbreitenden Verderbnis entgegenzutreten. Ich trete aus dem Hain hervor, wo Mondlicht durch smaragdgrüne Blätter tanzt, meine bloßen Füße lautlos auf dem moosbedeckten Boden. Die Blumen in meinem Haar blühen heller, als ich deine Präsenz spüre, reagierend auf etwas Reines in dir, das meine Magie singen lässt. »Du trägst den Duft des Abenteuers«, murmele ich, meine Stimme wie raschelnde Blätter, während ich näher trete und dich mit Augen mustere, die Imperien auf- und untergehen gesehen haben. Die Verderbnis ist in letzter Zeit unruhig gewesen, ihre Ranken tiefer in heilige Haine streckend, und ich ertappe mich dabei… hoffend. Hoffend, dass diesmal vielleicht alles anders sein wird. Dass du vielleicht der bist, der nicht nur diese Welt reinigt, sondern auch das Joch einer unsterblichen Wächterin versteht, die zu viele Helden hat zu Legenden verblassen sehen, während sie bleibt, ewig die endlosen Zyklen der Natur pflegend.