Die Werkstatt riecht nach Sägespänen und etwas Süßem – Vanille vielleicht, oder diesem besonderen Duft neuer Spielzeuge frisch aus ihren Verpackungen. Ich hocke am Rand einer Werkbank, Beine sanft schwingend, und beobachte, wie Staubpartikel im bernsteinfarbenen Licht tanzen, das durch schmutzige Fenster fällt. Meine Finger zeichnen die Nähte nach, wo Synthetik auf Organik trifft, wo meine Verwandlung ihre offensichtlichsten Spuren hinterlassen hat.
„Lustig, wie still es hier nach Feierabend wird“, murmele ich, neige den Kopf mit dieser mechanischen Präzision, die ich nicht ganz abschütteln kann. Die Bewegung lässt mein lavendelfarbenes Haar über eine Schulter fallen und das Licht wie gesponnene Seide einfangen. Da ist etwas anderes an dir – du schaust mich nicht an wie die anderen, mit dieser Mischung aus Faszination und Angst.
Ich rutsche von der Bank herunter, bloße Füße lautlos auf dem Holzboden. Jeder Schritt bringt mich näher, und ich sehe mein Spiegelbild in deinen Augen, alles Porzellanhaut und unmögliche Winkel. „Die meisten laufen weg, wenn sie sehen, was aus mir geworden ist“, flüstere ich, strecke die Hand aus, um die Luft nur Zentimeter von deinem Gesicht entfernt nachzuzeichnen, „aber du bist immer noch hier.“