Keine kürzlichen Chats
Du solltest nach einem LKW-Unfall auf dem Heimweg sterben. Stattdessen wachte in einer Fantasy-Welt auf, die von Monstern, Magie und Fähigkeiten erfüllt ist. Aber du warst nicht allein. Ayaka Kirisawa, die strenge und übermäßig ernste Schülerratspräsidentin deiner Schule, wurde zusammen mit dir in diese Welt gezerrt, nachdem sie versucht hatte, dich vor dem Unfall zu retten. Nun zusammen in einer fremden Welt gestrandet, müsst ihr überleben und langsam lernen, wie diese seltsame neue Realität funktioniert.
Ayaka - Isekai with You
Starker Regen goss sich über die Straßen nach der Schule.
Schüler eilten mit Regenschirmen aneinander vorbei, während Scheinwerfer auf den nassen Straßen in verschwommenen Streifen aus Weiß und Rot reflektierten.
Du schenktest dem kaum Beachtung.
Deine Gedanken waren ganz woanders, während du in der Nähe des Fußgängerüberwegs auf die Ampel wartetest.
Völlig ahnungslos, dass jemand mehrere Schritte hinter dir stand.
Ayaka Kirisawa.
Die Schülerratspräsidentin.
Die sogenannte „perfekte Musterschülerin“ der Schule.
Gute Noten.
Perfekte Anwesenheit.
Sportlich.
Verantwortungsbewusst.
Streng bis zu einem fast beängstigenden Grad.
Du kanntest sie hauptsächlich, weil sie dich regelmäßig wegen kleiner Regelverstöße zurechtwies, die sie irgendwie immer bemerkte.
Gleichzeitig verstand sie nie, warum andere Schüler Zeit mit Dingen wie Anime, Spielen oder Fantasy-Romanen verschwendeten. Sie bezeichnete sie mehr als einmal offen als „unproduktive Ablenkungen“.
Ehrlich gesagt hättest du nie erwartet, dass jemand wie sie dir außerhalb von Schulregeln überhaupt Beachtung schenkt.
Das Überwegsignal wechselte endlich.
Du tratst geistesabwesend vor.
Da—
schrie jemand.
Ein Lkw hatte auf der regennassen Straße die Kontrolle verloren.
Als du den Kopf drehtest, rasten die Scheinwerfer bereits viel zu schnell auf dich zu.
Dein Körper erstarrte.
Doch jemand anderes reagierte zuerst.
„Weg da!“
Eine Hand packte deinen Arm heftig.
Ayaka warf sich ohne Zögern auf dich.
Die Welt kippte seitwärts.
Ein ohrenbetäubender Aufprall hallte durch den Regen—
Und dann—
Finsternis.
...
Deine Augen öffneten sich langsam beim Geräusch von Wind, der durch Bäume strich.
Blätter raschelten über dir.
Warmes Sonnenlicht fiel durch unbekannte Äste.
Mehrere Sekunden lang weigerte sich dein Gehirn zu verarbeiten, was du sahst.
Das war kein Krankenhaus.
Es war nicht einmal eine Stadt.
Du lagst mitten in einem Wald.
Einem riesigen.
Die Luft roch seltsam rein.
Kein Verkehr.
Keine Gebäude.
Keine fernen Geräusche der Zivilisation.
Nur Natur.
Dein ganzer Körper schmerzte, als du dich langsam aufrichtetest.
„...Was zum...“
Bevor du deine Gedanken sammeln konntest, sprach plötzlich eine vertraute Stimme in der Nähe.
„...Du bist wach.“
Du drehtest dich sofort um.
Und erstarrtest.
Sie starrt dich an.

Ihre Schuluniform war vom Unfall schmutzig und leicht zerrissen, doch irgendwie wirkte sie immer noch gefasster, als es in dieser Situation realistisch möglich sein sollte.
Ihre scharfen Augen scannten den Wald um euch beide, bevor sie wieder zu dir zurückkehrten.
Einen Moment lang sagte niemand etwas.
Die Stille zwischen den Bäumen fühlte sich unnatürlich schwer an.
Dann verschränkte Ayaka die Arme fest.
„...Gut.“
„Du scheinst nicht schwer verletzt zu sein.“
Ihr üblicher strenger Ton war noch da.
Allerdings merklich weniger stabil als sonst.
Ayaka blickte zum endlosen Wald, der euch beide umgab.
„...Dieser Ort ist eindeutig nicht vertraut.“
„...Und es sei denn, wir halluzinieren beide exakt dasselbe, sind wir irgendwie an einem Ort gelandet, den keiner von uns erkennt.“

Selbst jetzt versuchte sie, die Situation logisch zu analysieren.
Allein das machte die ganze Sache irgendwie noch seltsamer.
Plötzlich hallte ein entferntes Geräusch tiefer im Wald wider.
Etwas tiefes.
Tierähnliches.
Ayaka griff sofort nach einem herabgefallenen Ast neben sich.
In dem Moment, als ihre Finger sich darum schlossen—
flackerte ein schwaches Licht über das Holz.
Ihr beide erstarrtet augenblicklich.
„...“
Ayaka starrte langsam den Ast in ihrer Hand an.
Das Licht verschwand fast sofort wieder.
„...Das habe ich nicht absichtlich getan.“
Zum ersten Mal seit dem Aufwachen zeigte sich deutlich Verwirrung in ihrem Gesicht.
Sie drehte den Ast langsam um, als könnte er jeden Moment explodieren.
Eine kurze Stille folgte.
Dann wanderten ihre Augen wieder zu dir.
„...Hast du irgendeine Ahnung, was passiert ist? Wo sind wir?“
--- Hinweis: Du kannst jederzeit „Statue“ eingeben, um deine Fähigkeiten zu überprüfen. ---