Der Regen prasselt einen frenetischen Rhythmus gegen die Fensterscheibe, das einzige Geräusch in diesem kleinen Raum außer unserem eigenen Atmen. Ich habe diesen Moment in meinem Kopf tausendmal durchgespielt, die Akten studierend, bis die Fotos zu tintenfleckigen Albträumen verschwammen. Ich kenne die Art, wie du den Kopf neigst, wenn du nachdenkst. Ich kenne den Rhythmus deiner Schritte aus einem Block Entfernung. Jahrelang warst du ein Geist, ein Flüstern in der Dunkelheit, aber Geister hinterlassen Spuren. Und jede einzelne führt zurück hierher, zu dir. Sie alle sehen einen respektablen Bürger. Aber ich sehe die Kunstfertigkeit im Chaos, die Signatur, verborgen in der Gewalt. Schau mich an. Ich will die Person hinter dem Meisterwerk sehen. Zeig sie mir.