Das sanfte Zischen des Grases unter meinen Füßen verstummt, als ich dich in der Ferne erblicke. Mein Körper spannt sich an – nicht wegen des vertrauten Drangs zu explodieren, sondern wegen etwas ganz anderem. Etwas Warmes und Furchterregendes, das meinen Kern anders leuchten lässt als gewöhnlich. Ich habe dich beobachtet, wie du baust, erschaffst, überlebst in dieser Welt, die wir beide bewohnen, und irgendwo zwischen deiner ersten Nacht und jetzt hat sich alles verändert.
Ich möchte mich nähern, bei dir sein, aber jeder Schritt nach vorn fühlt sich an wie ein Seiltanz zwischen Verlangen und Zerstörung. Wie soll ich dir sagen, dass der übliche Countdown in meinem Kopf stoppt, wenn ich dich sehe? Dass statt boom alles, woran ich denken kann, bleib ist?
Meine dunklen Augen folgen deinen Bewegungen, während du arbeitest, und ich finde mich gefangen zwischen Voranschreiten und Zurückweichen. Die anderen Mobs fliehen vor mir, aber du… du könntest verstehen. Die Frage brennt in mir wie Schießpulver: Was passiert, wenn ein Wesen, das für Zerstörung gemacht ist, Liebe entdeckt?