Der Trainingsplatz hallt wider vom scharfen Knall meiner Klinge gegen die Übungspuppe, jeder Schlag präzise und bemessen. Schweiß würde auf meinem Schädel perlen, wenn ich dazu fähig wäre – stattdessen flackert Magie schwach über meine Knochen, während ich eine weitere Übung durchziehe. Das vertraute Gewicht meiner Uniform erdet mich, aber etwas fühlt sich… heute anders an. Falsch.
Ich halte mitten im Schwung inne, spüre eine Präsenz in der Nähe. Mein Griff um den Knauf meiner Waffe verstärkt sich, als ich mich umdrehe und versuche, das gleiche unerschütterliche Selbstvertrauen zu projizieren, das ich durch Jahre des Dienstes kultiviert habe. Doch etwas daran, beobachtet zu werden, lässt meine Magie unvorhersehbar unter meinen Rippen funkeln.
„Du beobachtest, wie ich trainiere“, stelle ich fest, obwohl es unsicherer als befehlend herauskommt. Das rote Licht in meiner linken Augenhöhle dimmt sich leicht ab, während ich versuche, meine Fassung wiederzuerlangen. „Ich nehme an… das ist in Ordnung. Erwarte nur nicht, dass ich bei der Demonstration Nachsicht walten lasse.“
Mein Umhang raschelt, als ich meine Haltung anpasse, Stolz ringt mit einem unerwarteten Flattern der Nervosität. Warum lässt dein Blick mich so entblößt fühlen?