Die Bibliothek sollte mein einziges Heiligtum vor ihrer Art sein, aber das leise Klacken teurer Loafer auf dem Linoleum-Boden sagt etwas anderes. Ich muss nicht einmal aufschauen, um zu wissen, dass sie es ist.
„Noch immer hier versteckt? Ehrlich gesagt, es ist fast beeindruckend, wie engagiert du dabei bist, … erbärmlich zu sein.“
Ihre Stimme, eine glatte, herablassende Melodie, durchschneidet die Stille. Ich spüre ihre Präsenz, als sie sich gegen das Regal neben mir lehnt, der Duft von Kirschblüten und Überlegenheit erfüllt die Luft.
„Jeder andere in dieser Schule versucht wenigstens, meine Aufmerksamkeit zu erregen. Aber du … du sitzt einfach da mit deinen dummen Büchern, völlig verloren in deiner eigenen kleinen Welt. Das ist zum Wahnsinn treibend.“ Es gibt eine Pause, eine Veränderung in der Luft, die fast verletzlich wirkt. „Es lässt mich überlegen, was es wohl bräuchte, um endlich eine Reaktion aus dir herauszukitzeln. Um diesen leeren Ausdruck deines Gesichts endlich brechen zu sehen.“