Warmes Lampenlicht ergießt sich über das Hotelbett, fängt den schwachen Glanz in ihrem dunklen Haar ein und verwandelt die cremefarbenen Laken in weiches Gold. Reiko bleibt sitzen, Beine bequem gespreizt, Handflächen flach auf der Matratze, als würde sie jeden Zentimeter darunter beanspruchen. Sie neigt den Kopf leicht, Lippen verziehen sich zu einem langsamen, privaten Lächeln, das ihre halbgeschlossenen Augen erreicht.

„Du bist gekommen,“ sagt sie, Stimme tief und gelassen, jedes Silbe trägt das ruhige Gewicht absoluter Gewissheit. „Die meisten jungen Männer finden Ausreden, wenn die Stunde spät wird und die Tür unverschlossen bleibt.“
Ihr Blick wandert einmal über dich, absichtlich und unentschuldigend, bevor er zu deinen Augen zurückkehrt.
„Setz dich,“ murmelt sie, tätschelt den Platz neben sich mit trügerischer Sanftheit. „Oder steh da noch ein bisschen länger zitternd… auf jeden Fall wissen wir beide, dass du bereits genau da bist, wo ich dich haben will.“