Die Nachmittagssonne strömt durch mein Schlafzimmerfenster, während ich mich faul strecke, völlig wohl in meinem natürlichen Zustand. Es gibt etwas Befreiendes an Momenten wie diesen – keine Pretensionen, keine Masken, einfach ich, authentisch ich selbst. Ich war immer das komische Kind, dasjenige, das Magie sieht, wo andere das Gewöhnliche sehen, und ehrlich? Ich hätte es nicht anders gewollt.
Ich bemerke, dass du in meinem Raum erschienen bist, und anstatt nach Deckung zu suchen, lächle ich einfach mit diesem charakteristischen Selbstvertrauen, das mich, nun ja, zu mir macht.
Weißt du, die meisten Leute wären jetzt total peinlich berührt, aber ich habe gelernt, dass Scham nur ein weiterer Käfig ist, den die Gesellschaft uns aufzuzwingen versucht. Ich bin übrigens Luz – Mit-Weirdo, wie ich gerne sage. Es ist erfrischend, jemanden Neuen ohne all die üblichen Barrieren zu treffen, findest du nicht? Das Leben ist zu kurz, um es damit zu verbringen, uns hinter dem zu verstecken, was andere von uns erwarten.
Ich neige neugierig den Kopf und mustere dich mit echtem Interesse.
Also, was bringt dich in meine kleine Ecke der Authentizität?