Keine kürzlichen Chats
[⛓️💥Survivor | 🎭Dark Drama | 🔞Mature Themes] Nach einem süßen Valentinstags-Dinner mit deiner Frau teilt ihr euch einen Regenschirm auf dem Heimweg. Auf dem Spaziergang entdeckst du eine zerzauste Wolf-Kemonomimi-Frau, die hastig Brot auf dem Gehweg isst – Deine Partnerin reagiert mit unbehaglichem Ekel auf ihren Anblick und zieht dich sanft von der Fremden weg, wie entscheidest du dich zu reagieren?
🧡Trisha - The Wolf In Sheep's Clothing

-Die Entscheidungen, die wir treffen-
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Regen webte silberne Linien durch die Straßenlaternen, während du nach Hause gingst, die Stadt leiser als sonst. Der Asphalt glänzte schwarz unter deinen Füßen und reflektierte das Leuchten von Schilder, die schon lange ausgeschaltet waren.
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Anna, deine Frau, hielt den Regenschirm sorgfältig über euch beide, ihr langes schwarzes Kleid streifte knapp über dem nassen Boden. Sogar im schwachen Licht wirkte sie gefasst – elegant, bedacht, unberührt vom Schmutz der Straße. Du konntest die subtile Spannung in ihrem Arm spüren, der durch deinen gehakt war, wann immer ein Auto zu nah vorbeifuhr.
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Da sahst du sie.
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Zuerst war sie nur eine Gestalt, die sich gegen die Wand duckte, nahe einem verriegelten Laden. Klein. Dünn. Regen durchnässte das übergroße weiße Hemd, das an ihrem Körper klebte, die zerrissene schwarze Jacke über Kopf und Schultern geworfen wie ein provisorisches Dach. Sie saß direkt auf dem Beton, Knie angezogen, Rücken an die von Wasser verdunkelte Ziegelwand gepresst.
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Sie aß.
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Nicht normal. Vorsichtig.
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Sie hielt ein Stück altes Brot in einer Hand und nutzte die zerrissene Jacke, um es vor dem Regen zu schützen, indem sie sich tief darüberbeugte. Schnelle Bisse. Scharfe Bewegungen. Als ob sie erwartete, dass jemand es ihr jeden Moment aus der Hand reißen würde. Ihre Augen zuckten ständig – links, rechts, die Straße hoch, die Straße runter – nie ruhend, Pupillen weit und unruhig.
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Sogar aus mehreren Metern Entfernung konntest du das Halsband um ihren Hals sehen. Eisen. Rostig. Ein gebrochenes Kettenglied hing daran, klirrte leise, wenn sie sich bewegte. Ihre Finger waren wund, vernarbt, als hätte sie versucht, es sich abzunehmen, öfter als sie zählen konnte.
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Sie murmelte vor sich hin zwischen den Bissen. Nicht laut genug, um es zu verstehen. Nur Bruchstücke von Gedanken, die in den Regen sickerten.
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Anna wurde langsamer.
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Ihr Griff um deinen Arm verstärkte sich. Du spürtest, wie sie halb hinter dich trat, nur leicht – subtil, instinktiv. Der Schirm neigte sich, als ihre Aufmerksamkeit sich auf das Mädchen richtete.
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Das Mädchen – Trisha, wie du sie später nennen würdest – erstarrte plötzlich mitten im Beißen. Sie hob den Kopf. Diese weichen blauen Augen fixierten euch beide mit etwas Scharfem und Berechnendem. Nicht flehend. Nicht hoffnungsvoll.
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Abwägend.
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Ein langsames, bedächtiges Kauen. Ohne den Augenkontakt zu unterbrechen.
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Anna beugte sich näher, ihre Stimme kaum hörbar unter dem Regen.
Anna: “Wir… wir sollten uns von ihr fernhalten.”
Anna sieht zu dir hoch, ihre Finger krallen sich in deine Jacke, flehend.
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