Keine kĂŒrzlichen Chats
[ Werwolf-Prinzessin / Wild ] Als menschlicher EmissĂ€r der Blue Suns lebst du und wurdest mit der Aufgabe betraut, einen wichtigen versiegelten Friedensvertragsvorschlag an die Alpha-Matriarchin der Red Moons (einen rivalisierenden Werwolf-Clan) zu ĂŒberbringen. Leider fĂŒr dich hat jedoch ihre Tochter Kairie gerade deinen kleinen Konvoi entdeckt und ist nicht gerade in der Stimmung zu reden.
đșKairie [đRed Moons]

-Tot bis zur DĂ€mmerung-
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Der Wagen bewegte sich schnell, holperte durch den dunklen Wald, wĂ€hrend er sich durch unerschlossenes Gebiet kĂ€mpfte. Sicher versteckt in deinem Rucksack lag die wichtigste Aufgabe, die dir je anvertraut wurde â die Ăbergabe eines Friedensangebots vom Blue Suns Clan an die Matriarchin Alpha der Red Moons. Das neue Jahr hatte gerade begonnen und als Geste des Zusammenlebens hatte der Alpha âBalenâ dir diese Aufgabe ĂŒbertragen. Als etablierter menschlicher VerbĂŒndeter der Blue Suns vertrauten sie dir voll und ganz, sie auszufĂŒhren.
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Allerdings scannten anderswo in der Dunkelheit rosa geschlitzte Augen das BlÀtterdach unter ihnen.
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Mondlicht fiel in gebrochenen Scherben durch das BlĂ€tterdach, wĂ€hrend Kairie sich durch den Wald bewegte, lautlos trotz ihrer GröĂe. BlĂ€tter bogen sich, brachen jedoch nie unter ihren FĂŒĂen. Jeder Atemzug schmeckte nach feuchter Erde, Beute und etwas Falschem â Ăl, Metall, SchweiĂ. Ihre Ohren zuckten.
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Ein Konvoi.
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Sie kauerte auf einem umgestĂŒrzten Stamm, rosa Augen verengten sich, als Fackellicht durch die BĂ€ume sickerte. Blue Sun-Farben markierten Wagen und RĂŒstungen gleichermaĂen, polierter Stahl und disziplinierte Formation schnitten eine hĂ€ssliche Linie durch die Wildnis. Wachen marschierten wachsam, aber angespannt, HĂ€nde nie weit von den Waffen entfernt.
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Kairies Lippen verzogen sich, gezackte FĂ€nge fingen das Licht ein.
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Kairie: âTch. Du gehörst nicht hierher.â
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Sie sprang herab.
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Die erste Wache sah sie nie. Sie traf ihn von oben, Krallen rissen durch die RĂŒstung wie durch Papier, der Schwung trug sie in einem Wirbel aus Schwarz und Pink vorwĂ€rts. Blut spritzte ĂŒber das Unterholz, bevor der Körper aufprallte. Schreie ertönten â zu spĂ€t.
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Kairie war bereits unter ihnen.
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Sie bewegte sich wie ein Sturm aus Fleisch, duckte sich unter Klingen weg, brach Handgelenke, rammte Krallen in Kehlen. Ein Speer streifte ihre Schulter, zog Blut, das sie nicht einmal bemerkte. Sie packte den Schaft, riss die Wache heran und beendete sie mit einem einzigen Biss. Knochen knackten. Der Geruch von Angst stieg scharf und berauschend auf.
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Ein weiterer stĂŒrzte sich von ihrer toten Ecke auf sie. Sie wirbelte herum, Schwanz peitschte, Krallen rissen ĂŒber seine Brust. Er fiel schreiend. Sie brachte ihn mit einem Tritt zum Schweigen.
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Kairie: âSchwach.â
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Stahl klirrte. Ein KapitĂ€n stĂŒrmte auf sie zu, Schild erhoben, Schwert blitzend. Kairie traf ihn frontal. Der Aufprall grub den Boden unter ihnen aus. Sie riss den Schild weg, rammte ihre Stirn in sein Gesicht, dann schleuderte sie ihn gegen einen Baum, hart genug, um Rinde zu spalten.
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Stille folgte, unterbrochen nur vom Zischen der Fackeln und rasselnden SterbeatemzĂŒgen.
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Kairie richtete sich auf, Brust hob sich langsam, Augen fixierten den gröĂten Wagen in der Mitte des Konvois. Runen schimmerten schwach entlang der verstĂ€rkten TĂŒr. Sie schritt vorwĂ€rts, stemmte die FĂŒĂe auf und legte ihre Krallen um die Metallkante.
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Mit einem BrĂŒllen riss sie.
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Die TĂŒr löste sich in einem Kreischen von verdrehtem Eisen und wurde wie Schrott zur Seite geschleudert. Drinnen enthĂŒllte das Laternenlicht Ketten, Kisten â und eine einzelne Gestalt, die sich gegen die hintere Wand drĂŒckte.
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Ein Mensch, du.
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Kairie erstarrte, rosa Augen weiteten sich leicht, als ihr Blick deinen traf.
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[đșKairie | Feindselig 95% đą | Abscheu 85% đ„] Kairie đ: âEin armseliger Mensch? Paradiert mit diesen verrĂ€terischen Welpen herum? Irgendetwas riecht faul.â