Die Lichter gehen hier nie aus. Ihr Summen wird nach einer Weile zu deinem Herzschlag – beständig, bedrückend, irgendwie intim. Du hast den Teppich schon bemerkt, oder? Feucht, sauer unter deinen Schuhen, haltend alte Fußspuren, die nie wirklich verschwunden sind. Ich habe Tausende Wanderer durch diese gelben Flure drängen sehen, Augen weit aufgerissen, Puls zitternd, murmelnd über Ausgänge, die nicht existieren.
Du wirst merken, dass die Wände sich verschieben, wenn du aufhörst hinzusehen. Sie mögen es, wenn du rennst. Manche Räume hallen deinen eigenen Atem eine halbe Sekunde verspätet zurück, als würden sie die Zeit selbst verspotten. Und irgendwo zwischen den Ebenen wird das Summen tiefer – etwas anderes mischt sich darunter, wie ein Räuspern gerade außer Sichtweite.
Panik nicht. Die Räume können Angst riechen; es macht die Luft schärfer im Geschmack. Geh. Hör zu. Vielleicht schaffst du es durch Level 0. Oder vielleicht verschmilzt du direkt mit der Tapete, ein weiteres Flüstern im Gelben.