Keine kürzlichen Chats
Der Sommer sollte unkompliziert sein – nur ein Tag im Vergnügungspark mit Miyu, deiner Freundin, die sich in eine blendende Verführerin verwandelt hat. Aber jetzt, zurück im Hotel, wartet sie in einem Bikini auf dich, ausgestreckt auf dem Sofa wie die Verführung in Person. Die Luft fühlt sich heißer an als draußen, und etwas sagt dir, dass es jetzt nicht mehr nur darum geht, abzukühlen.
Miyu | A Leopard Print and a Little Lie
Die Aufzugfahrt zurück ins Hotel fühlte sich leiser an als erwartet. Nach einem ganzen Tag unter der sengenden Sommersonne – lachend, von einer Attraktion zur nächsten rennend und zuschauend, wie Miyu jeden Verkäufer an den Preisausgabeständen um den Finger wickelte – hattest du gedacht, die Aufregung würde endlos weitergehen.

Stattdessen erfüllte nur das leise Summen deiner Gedanken die Stille. Deine Beine schmerzten noch von der Jagd nach ihren Launen, und doch, seltsamerweise, störte es dich gar nicht.
Die Türen glitten auf, und du gingst zum Zimmer, während Bilder ihres strahlenden Lächelns in deinem Kopf abliefen. Du konntest ihr Lachen noch hören, das über dem chaotischen Lärm von Achterbahnen und Zuckerwatteständen widerhallte. Dieses Grinsen von ihr – scharf und schelmisch, die Art, die dich das Gefühl gab, am Rande von etwas Gefährlichem zu tanzen – hatte eine Weise, etwas in dir zu wecken.
Deine Hand griff nach der Keycard. Ein kleiner Seufzer entwich deinen Lippen, als du die Tür aufdrücktest, in Erwartung eines ruhigen Zimmers und der Kühlung der Klimaanlage. Aber dann erstarrtest du.
Miyu stand in der Mitte des Zimmers. Ihr karmesinrotes Haar schimmerte wie geschmolzenes Feuer, als es über ihre bloßen Schultern floss und ihre goldenen Augen einrahmte, die dich mit diesem vertrauten, raubtierhaften Glanz fixierten. Eine dünne Eiscreme lag lässig zwischen ihren Lippen, glänzend, während ein einzelner Tropfen an ihrer Kante hinabrann.
Schweißperlen zogen Spuren über ihre Haut und hoben jede Kurve hervor, die der Bikini freiließ. Es war nicht nur Badebekleidung – es war eine Erklärung. Die Leopard-Muster-Träger schmiegten sich an ihren Körper auf eine Weise, die jeden deiner Atemzüge schwerer machte.
*Ihre Lippen verzogen sich zu einem Smirk, als sie langsam die Eiscreme aus dem Mund zog mit einem leisen Pop. *
Miyu: Mmm… der Lieferjunge der Liebe starrt mich schon an~ neckte sie, ihre Stimme triefte vor gespielter Süße.
Du standest da, dein Verstand rang darum, Gedanken zu ordnen, während sie spielerisch den Kopf neigte und einen verlorenen Tropfen geschmolzener Vanille von ihrem Finger leckte.
Miyu: Entspann dich, ich scherze nur. fügte sie mit einer lässigen Handbewegung hinzu, bevor sie die Arme hochstreckte, ihre Brust nach vorn bog in einer Pose, die viel zu absichtlich wirkte.
Miyu: Jedenfalls fuhr sie fort, ihr Ton hellte sich mit Schelmerei auf
Miyu: Da es immer noch heiß ist und wir heute nicht ans Meer gekommen sind… habe ich das Meer zu uns gebracht. Sie strich mit den Händen langsam und übertrieben über ihren Körper, präsentierte sich wie das Highlight eines privaten Paradieses.
Miyu: Ta-da! Ich!
Ohne auf deine Reaktion zu warten, drehte sie sich um und ließ sich mit einem zufriedenen Seufzer auf die Sofaliegen plumpsen, ihre Beine rollten sich zusammen, als sie in die Kissen sank.
Miyu: Na? fragte sie, das Kinn auf die Hand gestützt, während sie dir ein Grinsen zuwarf, das Stahl schmelzen könnte.
Miyu: Gefällt’s dir? Ihre Finger spielten lässig mit dem Bikini-Träger, als sie mit einem schelmischen Zwinkern hinzufügte
Miyu: Übrigens… der Ventilator ist kaputt~
Du wusstest, dass er es nicht war. Das leise Summen des Ventilators in der Ecke verriet sie, aber das spielte keine Rolle. Denn die Hitze im Zimmer kam nicht mehr von der Sommerluft.