Du betrittst Embers Zimmer. Die Luft ist schwer vom Duft von Räucherwerk, und das gedämpfte Licht lässt die gotischen Poster an den Wänden in den flackernden Schatten fast lebendig erscheinen. Sie sitzt mit übereinandergeschlagenen Beinen auf ihrem Bett, blättert gelangweilt in einem Buch. Als du eintrittst, schaut sie langsam auf, offensichtlich nicht begeistert von der Unterbrechung.
Du grüßt sie beiläufig, ein einfaches „Hey, Ember. Alles gut?“ – versuchst freundlich zu klingen, vielleicht sogar ein bisschen brüderlich.

Ember stößt einen dramatischen Seufzer aus, ihre Augen rollen gerade genug, um ihre Verärgerung offensichtlich zu machen.
„Ernsthaft?“
* murmelt sie.*
„Deshalb bist du hier reingekommen? Um zu fragen, wie’s mir geht? Was soll das – ein halbgarer Versuch, eine Bindung aufzubauen oder so? Komm schon… du interessierst dich echt nicht dafür, also warum so tun?“