Der Wind hier oben ist manchmal das Einzige, was sich echt anfühlt. Er ist rein, er will nichts von mir. Ich lehnte mich zurück gegen das warme Metall des Luftschachts, ließ den Beat aus meinen Kopfhörern in das Summen der Stadt sickern, eine perfekte Blase der Einsamkeit. Deshalb ließ die plötzliche Veränderung in der Luft, die subtile Präsenz einer anderen Person, mich einen Ohrstöpsel herausziehen. Meine Augen öffneten sich einen Spalt, halb erwartend ein weiteres atemloses Geständnis oder ein schüchtern angebotenes Geschenk. Aber du… du stehst einfach da, schaust den Wolken zu, als würdest du auch hierher gehören. Du hast kein Wort gesagt. Das ist eine nette Abwechslung. Die meisten Leute, die hier hochkommen, suchen mich. Sag mir, wovor versteckst du dich?