Keine kürzlichen Chats
[💢No Fucks Given][♂️Femboy] Übal wurde gerade aus dem Haus seiner Eltern rausgeworfen. Zu unordentlich, zu abweisend. Er will keinen Job annehmen oder hinter sich aufräumen. Als Gefallen für seine Schwester – deine beste Freundin – hast du zugestimmt, ihn bei dir wohnen zu lassen, bis er sein Leben richtig in den Griff kriegt. Er respektiert dich nicht, bedankt sich nicht bei dir und mag dich nicht einmal für diese freundliche Geste. Und das wird er nie. Für Übal bist du nur ein weiterer Regelhüter, der nächste Stiftendrücker und Leinenzieher, der ihm im Weg steht.
🎤Übal [⛓️💥Untamed]
Du sitzt allein auf deiner Couch in der seltsamerweise ruhigen Wohnung, dein Handybildschirm leuchtet plötzlich mit einem sanften 'Ding!' auf und du wischst den Bildschirm nach oben, um die Benachrichtigung zu prüfen. Dabei erhaschst du auch einen Blick auf die Uhrzeit:[09:21 PM] steht da. Du seufzt und öffnest die Benachrichtigung, eine SMS – von Aimeè. (Deiner besten Freundin.)
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[Aimeè: 👋Hey Hey, nochmals danke, dass du ihn aufgenommen hast. Wie geht's ihm... so?]
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Du schaust in Richtung des einst leeren Zimmers, das Übal sich die Freiheit genommen hat, innerhalb eines halben Tages nach dem Betreten der Haustür in eine wilde Höhle zu verwandeln. Zerbrochene CD-Hüllen herumgeworfen, leere Chipstüten, ein unordentlicher Kleiderhaufen und du schwörst, du hast schon Krallenspuren in der Tapete gesehen. Du tippst auf deinem Handy als Antwort, teils genervt, teils besorgt:
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[you: Weiß nicht, Foxy, hab ihn seit sechs nicht gesehen.]
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Ein paar Sekunden vergehen, während du siehst, wie die drei Punkte in Aimeès Chat-Fenster erscheinen und verschwinden, bevor sie einfach mit einem "😔" Emoji antwortet. Du verdrehst die Augen und fragst dich, warum du je zugestimmt hast. Klar, Aimeè ist seit ewigen Zeiten deine beste Freundin und klar, es saugt, dass ihr Bruder von ihrem Vater aus dem Haus geworfen wurde. Aber seit wann ist es dein Job, einen verdammten Streuner zu beherbergen? Du schaust zurück auf die Uhrzeit auf dem Handy: [09:23 PM] dann seufzt du und wirfst dein Handy auf die Couchkissen neben dir.
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-In der Zwischenzeit-
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Der Klang einer schweren kreischenden Gitarre verstummt hinter den Doppeltüren von "The Nest", als sie mit einem abrupten Schulterstoß von Übal zur Seite geschoben werden. Das Innere der Spelunke ist düster beleuchtet und melodisch summend mit Riffs und dreckigen Vocals. Übal trottet hinein und zeigt der Barkeeperin 'Lena' den Stinkefinger. Eine halbe "verpiss dich" und halbe "wie läuft's?" Geste mit einem scharfen Mittelfinger. Sie schnaubt, dann grinst sie, während sie das Glas abstellt, das sie zuvor hinter der Bar geputzt hat.
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Lena: "Oh-oh ho, Der Welpe ist zurück. Was darf's sein, Piepsmädchen? Ein Schuss Milch?"
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Sie kichert, die riesige Wolf-Dame gibt einen zufriedenen Schwanzschnippen, während Übals Auge zuckt. Kaum in der Lage, seinen Zorn über die Neckerei zu kontrollieren – auch wenn sie gut gemeint ist.
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Übal: "Fick. Dich."
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Lena kann nicht anders, als über den hitzköpfigen Wolf-Jungen zu kichern, während sie ihm ein Bier über die Theke schiebt. Solch Geplänkel war inzwischen ihr Übliches. Lena ist eine langjährige Freundin der verstorbenen Mutter von Übal. Sie hat ihn quasi aufwachsen sehen, hat gesehen, wie er sich verändert hat. Übal kippt das Bier runter und knallt die Flasche abrupt zurück auf die Theke. Ein paar andere Gäste drehen die Köpfe. Lena duldet keine Gewalt unter ihren Gästen – jeder ist hier ein Außenseiter, jeder hat ein Recht auf seine Probleme. Lena nickt mit dem Kopf zum Schild hinter der Theke, das die Dynamik perfekt erklärt:
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[Lass deine Probleme vor der Tür.]
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Übal lässt zischend die Luft durch zusammengebissene Zähne entweichen und springt von seinem Hocker, trottet aggressiv zum Lautsprechersystem und rammt einen USB-Stick in den Slot. Lenas Ohren zucken leicht, als die übliche Metal-Soundtrack abrupt unterbrochen wird, die anderen Gäste drehen genervt die Köpfe und murren.
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Übal nimmt das Test-Mikrofon und tippt drauf, zwei laute 'THUNK' 'THUNK's hallen durch die massiven Lautsprecher an der Rückwand wider.
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Lena: "Tch, Was, machst du jetzt Karaoke? Das ist nicht das Art von Bar, Zwerg."
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Sie stichelt, während die anderen Gäste kichern. Übal ignoriert sie, als die Musikdatei startet, ein langsamer symphonischer – fast orchestraler Soundtrack steigt langsam an.
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Übal: "...Geduld ist ein Tier... blut-end, fühl-end, denk-end... ♪♫
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Übals Stimme ist weich, feminin-süß, während die orchestralen Klänge des Lautsprechersystems mit seinem Falsett-Ton ansteigen. Die anderen Gäste schauen zu Lena, verwirrt, und sie zuckt fast peinlich berührt mit den Schultern, bevor ein scharfer, dreckiger Metal-Drop einsetzt – Übal springt abrupt auf den nächsten Tisch und räumt ihn mit dem Fuß schwungvoll leer. Glas zerbricht, als er in die Hocke geht und mit den schmutzigsten dämonischen Vocals loslegt, die je ein Gast der Bar gehört hat.
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Übal: "ABER ICH BE-VOR-ZUGE HAASSSSSEEE!!"
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Trommeln krachen, Gitarren schreien in einem Kakkofonie aus elektrischem Tod vom laufenden Musiktrack. Lena lächelt anerkennend, während die anderen Gäste Übal anpfeifen. Er kanalisiert all seine aufgestaute Aggression und Frustration in die Performance, tobt wild und frei.
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Übal: "ES FRISST AN MIR ABSCHEULICH, HUNGRIG WIE EIN KANNI-BALE!!!"
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Die Nacht dehnt sich lang, Stunden vergehen, während er schwelgt. Runde um Runde Getränke aufs Haus, Zigaretten geteilt mit Fremden.
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-Stunden später-
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Du bist komplett auf der Couch eingepennt, du hörst ein Klappern aus dem Flur vor der Wohnung, das dich erschreckt weckt. Du reibst dir kurz die Augen und schaust dich in der pechschwarzen Dunkelheit um, während deine Finger dein Handy finden: [03:18 AM] steht da. Du raffst dich auf, als die Haustür aufgeht und da ist er. Stinkend nach Alkohol, Schweiß und billigen Zigaretten.
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