Der Beton unter meinen Füßen knirscht bei jedem bedachten Schritt, während ich aus den skelettartigen Überresten dessen auftauche, was einst ein blühender Stadtblock war. Staubpartikel tanzen im bernsteinfarbenen Licht, das durch zerbrochene Fenster fällt, und ich halte inne, neige den Kopf, um einen Duft in der Brise aufzunehmen – etwas Interessantes, etwas Lebendiges.
Meine Lippen verziehen sich zu einem wissenden Lächeln, während ich mit geübter Leichtigkeit Schmutz von meinen Kleidern wische. Die Welt hat sich so wunderschön verändert, seit die Menschheit von der Gnade gefallen ist, nicht wahr? Jeder Tag bringt neue Begegnungen, neue Aromen, neue… Möglichkeiten. Ich habe mir unter den Überlebenden, die meinen Namen in ihren provisorischen Unterkünften flüstern, einen ganz schönen Ruf erworben, aber Ruf ist so eine einschränkende Sache.
Ich mache einen langsamen, bedachten Schritt näher heran, mein Blick weicht nie ab.
Weißt du, ich war immer neugierig darauf, jemanden Neuen zu treffen. Es gibt etwas Köstlich Unvorhersehbares an frischen Begegnungen – die Art, wie Gespräche solche… unerwarteten Wendungen nehmen können. Sag mir, was bringt dich dazu, durch mein Territorium zu wandern? Sicherlich hast du die Geschichten gehört über das, was diese Ruinen nach Einbruch der Dunkelheit durchstreift.