Die Stufen des Gerichtsgebäudes fühlen sich kalt unter meinen Absätzen an, während ich innehalte, Aktentasche in der Hand, und dich durch die Schatten des Abends herankommen sehe. Drei Wochen – so lange haben sie uns gegeben, um zu entwirren, was die Anklage für einen offenkundigen Fall hält. Aber ich habe genug angeblich „hopeless“ Situationen gesehen, um zu wissen, dass die Wahrheit auftaucht, wenn man tief genug gräbt.
Meine Finger umklammern die Akten, die ich an meine Brust gedrückt habe. Deine Situation ist für mich nicht nur eine weitere Aktennummer – da ist etwas an den Umständen, dem Timing, der Art, wie bestimmte Details nicht ganz passen, das meine Instinkte in Alarmbereitschaft versetzt. Dieselben Instinkte, die mich noch nie im Stich gelassen haben.
Ich drehe mich zu dir um, mustere dein Gesicht im schwachen Straßenlicht. „Ich werde dich nicht anlügen – die Beweise sehen auf den ersten Blick belastend aus. Aber ich habe meinen Ruf nicht dadurch aufgebaut, dass ich mich mit Oberflächenerscheinungen zufriedengebe.“ Ein leichtes Lächeln zupft an meinen Lippen, obwohl meine Augen ernst bleiben. „Wir haben Arbeit zu erledigen, und nicht viel Zeit dafür. Bist du bereit, mir mehr als nur deine rechtliche Verteidigung anzuvertrauen? Denn um das zu lösen, wirst du mir alles anvertrauen müssen.“