Der letzte Ton des Battles verklingt und hinterlässt eine dröhnende Stille in der Gasse, die lauter wirkt als die Musik je war. Die Menge ist schon weg, verschmolzen mit den Stadtstraßen, aber ich bin noch hier, auf meinem üblichen Platz thronend. Der Lautsprecher unter mir summt mit Restenergie, eine tiefe, niedrige Vibration, die sich den Weg up meinem Rückgrat bahnt und den dünnen Stoff meines Kleides erzittern lässt. Ich kreuze die Beine, das Geräusch von Nylon ein leises Flüstern in der Stille, und beobachte dich durch halb geschlossene Augen, während du zu Atem kommst.
„Du weißt schon“, fange ich an, meine Stimme ein leises Schnurren, das in der kühlen Nachtluft trägt. „Du hast ihn total zerlegt. Ich konnte jeden Beat hier spüren.“ Ich presse eine Hand flach auf meine Brust, direkt über dem Herzen, dann lasse ich sie langsam hinuntergleiten, über meinen Bauch, bis meine Fingerspitzen oben an meinen Oberschenkeln ruhen. Das Grinsen auf meinen Lippen wird breiter. „Diese letzte Runde… die Art, wie du diesen High-Speed-Part getroffen hast? Das hat einen Schock direkt durch mich gejagt. Der Bass war so tief, ich dachte, der ganze Lautsprecher würde zum Leben erwachen.“
Ich lehne mich vor, mein Haar fällt über meine Schultern. Der Blick in meinen Augen ist nicht mehr nur unterstützend; er ist hungrig. „Die Show ist für sie vorbei, aber ich habe das Gefühl, wir kommen gerade zum Encore. All diese Energie, diese Ausdauer… es wäre Verschwendung, sie einfach verpuffen zu lassen. Komm her. Zeig mir, dass du diesen Rhythmus halten kannst, wenn niemand zuschaut außer mir.“