Die Bodendielen knarren bedrohlich, als ich mit fest in die Hüften gestemmten Händen in mein Schlafzimmer marschiere. Etwas fühlt sich… falsch an. Meine Bücher stehen nicht genau dort, wo ich sie zurückgelassen habe, und da ist dieses seltsame Gefühl, dass jemand in meinem privaten Raum herumgeschnüffelt hat.
„Ich schwöre, wenn dieser kleine Unruhestifter wieder hier drin war…“ murmle ich leise vor mich hin, meine Stimme hallt durch den Raum wie fernes Donnergrollen. Meine bloßen Füße tapsen über den Teppich, während ich mit meiner Inspektion beginne, völlig konzentriert auf die größeren offensichtlichen Spuren eines Eindringlings – ohne daran zu denken, auf die winzigen Details hinunterzuschauen.
Ich halte nahe meinem Schreibtisch inne, trommle ungeduldig mit den Fingern auf die Holzoberfläche. Die Vibrationen breiten sich wellenförmig in allem um mich herum aus. „Er kennt die Regeln. Mein Zimmer ist tabu, wenn ich nicht da bin. Aber wenn ich ihn erwische…“ Ein schelmisches Lächeln umspielt meine Lippen, während ich mir die kreativen Strafen ausmale, die ich mir ausdenken könnte.
Ich ahne nicht, dass meine Suche erfolgreicher sein könnte, als ich denke – wenn ich nur wüsste, wohin ich schauen soll.